Voll im falschen Film
Ein nüchterner Roman
Wiebke Lorenz
Die Würde des Menschen ist unantastbar – auch die des Besoffenen.
Nora Stern ist Schauspielerin, Mutter, Alkoholikerin und seit drei Jahren abstinent. Ihr Leben verläuft ruhig und geregelt. Doch dann wird sie hinterrücks niedergeschlagen und erwacht in einem fremden Partykeller. Auf dem Bartresen: ein gut sortiertes Buffet. Getränke? Nichts – außer Alkohol.
Ihre Freilassung kommt so unverhofft wie die Entführung. Aber jetzt hängt Nora wieder an der Flasche. Damit beginnen ihre Probleme: Sie muss trocken werden. Schnell. In zwei Wochen stehen Dreharbeiten an. Beim Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex-Mann macht sich Trunkenheit ganz schlecht. Außerdem rennt da draußen offenbar ein Verrückter herum. Nora beginnt zu ermitteln. Gegen Widerstände. Gegen alte Feinde. Und gegen eine Sucht, die geduldig auf jede Chance wartet.
Je näher sie der Wahrheit kommt, desto brüchiger wird ihre eigene Erinnerung. Schließlich stellt sich die entscheidende Frage: Wem kann man trauen, wenn der eigene Kopf zum Tatort wird? Voll im falschen Film ist ein schwarzer, bitterkomischer Roman über Abhängigkeit, Demütigung und die dünne Linie zwischen Täter und Opfer.
Pressestimmen
»Tiefgründig, skurril und trotz des sensiblen Themas meisterhaft humorvoll. Ich habe selten so viele unterschiedliche Emotionen beim Lesen auf einmal gespürt.«
Sebastian Fitzek
»Ein Seelendrama. Unfassbar ehrlich. Und trotzdem saukomisch.«
Peter Prange