Stephen Crane

Das Monster und andere Geschichten

Geschichten

Paul Auster: »›Das Monster‹ ist eines von Cranes großartigsten Werken.«

1898 schrieb Stephen Crane eine Erzählung, die viele für seine beste halten: Das Monster, die bedrückende Beschreibung eines dramatischen Unfalls. Als im Hause Dr. Trescotts ein Feuer ausbricht, wird der schwarze Stallknecht Henry Johnson bei der Rettung des kleinen Jimmie zum Helden. Er selbst allerdings wird durch die Flammen schwer entstellt. Johnson ist plötzlich für alle nur noch ein »Monster«. Er wird gemieden und ausgegrenzt. Auch Dr. Trescott, der aus Dankbarkeit zu ihm hält, gerät zunehmend unter Druck.

Der Band enthält weitere Geschichten, von denen die meisten erstmals auf Deutsch erscheinen. So erfährt man in Ein Hirngespinst in Rot und Weiß, wie ein Vater die Erinnerungen seiner Kinder manipuliert, weil er etwas zu verbergen hat. Und in den Erzählungen über den kleinen Gernegroß Jimmie Trescott beweist Crane sein großartiges Talent für Humor.

Pressestimmen

»Mit ungemein klarem Blick auf die Details von ganz unterschiedlichen Situationen und Lebenslagen erzählt Stephen Crane über die Jahre am Ende des 19. Jahrhunderts. Was dabei in allen Geschichten für Spannung sorgt, ist die Beschreibung des Überganges von der alten Zeit in die Moderne.« Andreas Hartl, Literaturblog

Stephen Crane

Stephen Crane wurde 1871 in Newark geboren. Als Journalist und Kriegsberichterstatter erlebte er zwei Kriege in Griechenland und Kuba. Er schuf in seinem kurzen Leben ein enormes Werk: Lyrik, Erzählungen und Romane. 1889 siedelte Crane nach England über und freundete sich mit Joseph Conrad, H. G. Wells und Henry James an. Anfang Juni 1900 starb Stephen Crane mit nur 28 Jahren in Badenweiler an den Folgen einer Tuberkuloseerkrankung.

Weitere Titel: