Stephen Crane

Das Monster und andere Geschichten

Geschichten

Paul Auster: »Das Monster ist eines von Cranes großartigsten Werken.«

1897 schrieb Stephen Crane eine Erzählung, die viele für seine beste halten: Das Monster, die bedrückende Geschichte eines dramatischen Unfalls. Als im Hause Dr. Trescotts ein Feuer ausbricht, wird der schwarze Stallknecht Henry Johnson bei der Rettung des kleinen Jimmie zum Helden. Er selbst allerdings bleibt nach dem Brand schwer entstellt, verliert förmlich sein Gesicht. Johnson ist plötzlich für alle nur noch ein »Monster«. Er wird gemieden und ausgegrenzt. Einzig Dr. Trescott kümmert sich noch um ihn.

Der Band enthält weitere Geschichten, von denen die meisten erstmals auf Deutsch erscheinen. So erfährt man in »Ein Hirngespinst in Rot und Weiß« wie ein Vater mit nichts als Worten die Realität seiner Kinder verändert. Und in den Erzählungen über den kleinen Möchtegern Jimmie beweist Crane sein großartiges Talent für Humor.

Stephen Crane

Stephen Crane wurde 1871 in Newark geboren. Als Journalist und Kriegsberichterstatter erlebte er zwei Kriege in Griechenland und Kuba. Er schuf in seinem kurzen Leben ein enormes Werk: Lyrik, Erzählungen und Romane. 1889 siedelte Crane nach England über und freundete sich mit Joseph Conrad, H. G. Wells und Henry James an. Anfang Juni 1900 starb Stephen Crane mit nur 28 Jahren in Badenweiler an den Folgen einer Tuberkuloseerkrankung.

Weitere Titel: