Max von der Grün

Ein Bild von Eintracht

und Verlorenheit

Das Besondere an Max von der Grün ist, dass seine literarischen Texe Zeitdokumente und dennoch zeitlos sind. Seine pointierten Beschreibungen der Arbeitswelt und ihrer Unzulänglichkeiten haben ihn bekannt gemacht. Doch Max von der Grün hat zu einer Vielzahl anderer Themen gearbeitet. So erzählt er in diesem Band vom Krieg und von der Zeit danach. Von Mühsal, Elend und dem schwierigen Umgang mit den diktatorischen Machthabern. Er urteilt nicht, bezieht aber unmissverständlich Stellung. Er berichtet von seiner Fahrt zu einer KZ Gedenkstätte. Beschreibt Gedanken und Gefühle, bietet Identifikationsflächen. Seine lebendigenReisereportagen zeugen zudem von einem weitsichtigen Blick über den Tellerrand. Sie sind unterhaltsam und spannend zugleich.

Pressestimmen:

»Eine Geschichte, die bei aller Gesellschaftskritik spannend bis zum letzten Atemzug ist. Oder besser bis zum letzten Buchstaben.«theater pur

Edition Max von der Grün bei Pendragon
Band I, Männer in zweifacher Nacht, Roman, 978-3-86532-120-6
Band II, Irrlicht und Feuer, Roman, 978-3-86532-121-3
Band III, Zwei Briefe an Pospischiel, Roman, 978-3-86532-122-0
Band IV, Stellenweise Glatteis, Roman, 978-3-86532-123-7
Band V, Flächenbrand, Roman, 978-3-86532-124-4
Band VI, Späte Liebe, Erzählung, 978-3-86532-140-4
Band VII, Die Lawine, Roman, 978-3-86532-141-1
Band VIII, Springflut, Roman, 978-3-86532-142-8
Band IX, Ein Bild von Eintracht und Verlorenheit, Erzählungen, 978-3-86532-143-5
Band X, Wenn der tote Rabe vom Baum fällt, 978-3-86532-144-2

Danksagung
Wir danken der Kunststiftung NRW für die großzügige Unterstützung
bei der Herausgabe der Werkausgabe von Max von der Grün.

Max von der Grün

Von der Grün, selbst von 1951 bis 1964 im Bergbau tätig, verarbeitet in seinen Werken auch eigene Erfahrungen. Besonders in seinem ersten Roman »Männer in zweifacher Nacht«, hat er eigene Erlebnisse eingebracht. Denn wie viele andere Kumpel auch, wurde er mehrfach verschüttet und z. T. schwer verletzt.
Max von der Grün wurde 1926 in Bayreuth geboren, absolvierte eine kaufmännische Lehre, war Soldat und drei Jahre in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Er lebte bis zu seinem Tod 2005 als freier Schriftsteller in Dortmund. Er zählt zu den meistgelesenen Autoren im deutschsprachigen Raum. Allein in Deutschland erreichten seine Bücher eine Gesamtauflage von über 4 Millionen verkauften Exemplaren. Die meisten seiner Werke wurden für das Fernsehen verfilmt. In dem ARD-Film »Stellenweise Glatteis« verfilmte Wolfgang Petersen (»Das Boot«) den Roman von Max von der Grün mit Günter Lamprecht in der Hauptrolle. Der Roman aus dem Jahr 1973 ist unfreiwillig aktuell geblieben.
www.maxvondergruen.de

Weitere Titel: